Aktuelle Berichte zu Studien in der Schweiz

Wohin entwickelt sich die Schweiz? 4 Szenarien

Hochhäuser haben es schwer in der Schweiz. Selbst in Zürich überragen die Moränen die höchsten möglichen Höhen. Doch gibt es manche, die dem einen Szenario zu neigen: die Schweiz auf dem Weg zur Metropole, zur grande ville helvétique und Zeit der grossen Koordinationen. Ihm antwortet die andere Vision – das Land auf dem Weg zum Grossdorf, zum grand village Suisse; darin behauptet sich die ländlich geprägte Mikrowelt; grossräumige Koordination und Standards erhalten Gegenwind. Oder gewinnt das dritte Szenario: “Hier und Jetzt”, “telle qu'elle est”? Fern jeder Utopie oder Nostalgie will man bei dem bleiben, was man hat und weiter wahren will. Doch gibt es Signale für den vierten Weg: Flüsse fliessen neu, breiter, freier. Die Schweiz erinnert sich ihrer Vielfalt, schafft sie neu und trägt sie hinaus, nach Europa und der Welt – eine Zukunft der neuen Töne, l'avenir des nouveaux sons.


Glattpark - die neue Stadt lebt

Im Auftrag der Stadt Opfikon führte cultur prospectiv bei den 1500 neu eingezogenen Einwohner/innen den Glattpark-Barometer durch. Am 15.3.10 fand eine öffentliche Präsentation des Berichts mit einer lebhaften Beteiligung der Stadt Opfikon statt. Der Bericht ist erhältlich bei willi.bleiker@opfikon.ch.

Szenarien im Augenschein

–> “Zürich entsteht neu von den Rändern her” Zusammen mit dem bekannten Photographen Heinz Baumann entsteht ein Fundus von über hundert Bildern, die anschaulich zeigen, wie sich der Metropolitanraum Zürich neu formt.

–> “Glattal – Anschauung für die vier Szenarien” Regelmässig organisiert cultur prospectiv Fachexkursionen mit, z. B. auf die Baustelle der “grande ville helvétique” im Glattal.

–> “Ländlicher Raum im Sog der Metropolen” Eine Exkursion mit den Studierenden des MAS ETHZ führte in die Gemeinden im Querschnitt durch das Gebiet zwischen Oensingen und Pratteln. In den Gemeinden wurde Station gemacht und wurden die künftigen Entwicklungschancen erkundet – Das “Hier und Jetzt” erwies sich als starker Trend.

Neue Töne aus Basel-Landschaft?

Der Kanton Basel-Landschaft ist der einzige Kanton, der “Landschaft” in der Bezeichnung trägt. Dies wirkt wie ein Leitmotiv im Projekt "Belchen-Passwang" . In ihm wird zusammen mit den Gemeinden die Rolle und Zukunft einer Region erfasst, die zu den Juwelen schweizerischer Vielfalt zählt. Sie ist ein Gebiet im Bundesarchiv der Landschaften von nationaler Bedeutung (BLN). Das Projekt umfasst eine Bevölkerungsbefragung im Spannungsbogen zwischen dem Sog der Zentren und den Chancen ländlicher Gemeinden, “ihre” Landschaft zu erhalten aber auch selbständig zu entwickeln.

Gemeinden und Quartiere befragt – Wie geht man vor?

Gemeinwesen stehen immer wieder vor ganz konkreten Fragen. Wir bieten professionelle und kostengünstige Verfahren an. So geht's – eine Checkliste.

cultur prospectiv hat lange und vielseitige Erfahrungen mit Gemeindestudien in allen Regionen der Schweiz - hier ein jüngeres Beispiel aus dem Zugerland:


Stadt- und Naturlandschaft – Auswahl von Studien zu Themen

  • Flusskultur Thur Die Bewohner des Zürcher Weinlands aeussern sich zur Thur und ihrem Lebensraum.
  • Stadt Zürich Die Stadt Zürich erschliesst sich als Mosaik ihrer Teilräume - die Methode des “spatial questionnaire”.


Metropole Schweiz - frei von Rauch und klinisch sauber?

Die politische Kultur in der Schweiz beruht auf Selbstbestimmung. Dörfer und Gemeinden gestalten ihr Leben nach diesem Grundsatz besonders dann, wenn es um den Alltag und seine kleinen Freiheiten geht. In einer Eingabe ans Bundesgericht wird aus soziologisch-politologischer Sicht begründet, warum das Rauchverbot Verfassungsrechte verletzt: Verhältnismässigkeit, Wirtschaftsfreiheit, Minderheitenschutz, ungleicher Wettbewerb, Subsidiarität. Eingabe ins Bundesgericht – Wirte des Kt. St. Gallen

Ausgewählte Publikationen


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de/aktuelle_studien_in_der_schweiz.txt · Last modified: 2012/06/25 01:00 (external edit)