Soziologie der Erde – Paradies und Apokalypse

Die Soziologie hat die Erde vergessen. Theorien und Forschungen begannen die Bindung der Menschen an die Erde, ans Gelände, im Hier und Jetzt gering zu achten. Fukushima, Ölkatastrophen, Hunger und Kriege, Signale aus allen Winkeln der Erde, klopfen an die Tür; grosse Konzepte der Wissenschaft, besonders der Ökonomie haben versagt – Forschung braucht neue Anreize. Gesellschaften sind erdgebunden: Die “Soziologie der Erde” erschliesst den Planeten als körperliches Wesen, architektonisches und soziologisches Wunder, Kampf um Gelände im Streit der Klassen, Geflecht zwischen Erd- und Sozialkörper im Spannungsfeld zwischen Paradies und Apokalypse. Das Buch erkundet qualitativ den Raum in lokaler Nahsicht, sichtet bisherige Forschungen, begibt sich in die Ferne, exploriert den Raum aus dem Globalen, und wagt Aussagen, was die Zukunft der Beziehungen zwischen Erd- und Sozialkörper bringen kann. Erscheint 2012 im LIT Verlag Soziologie der Erde. In dieser Reihe ist aus Anlass des 25. Jahrestags der Stiftung Weltgesellschaft das Buch erschienen: Weltgesellschaft - Augenschein, Figuren, Spiele.

Prolog

Teil I Organismus oder System? Zugänge zum Raum

Teil II Erkundungen ins Nahe

Teil III Forschung im Nahraum – zwischen Dorf und Metropole

Teil IV Erkundungen in den Weltkörper

Teil V Forschung aus der Ferne: Das Weltobservatorium der Ereignisse

Epilog: Die Tinguely Maschine leitet den Epilog des Buchs an.

Die Tinguely Maschine hilft, die Zukunft anders zu sehen.

Literaturthesaurus zu Raum-Kultur-Kommunikation.

de/soziologie_der_erde_-_das_buch_entsteht.txt · Last modified: 2012/12/02 17:16 by cp