wissenschaft öffentlich • sociologie publique • public sociology
Die Syrische Erzählung der Welt - Syria's narrative of the World
Das Januar Bulletin 2012 beschreibt und analysiert den Zustand der Weltgesellschsft, wie er sich in den Ereignissen des ersten Monats des neuen Jahrs zeigt. – The January Bulletin 2012 describes and analyzes the state of world society manifest in the events of the first month of the new year.
Die Ereignisse erzählen Main-Stories (innerer Kreis), Side-Stories (zweiter Kreis) und Signalworte (äusserer Kreis). Main stories (inner circle), side-stories (second circle), signal-words (third circle) tell about the state of world society, January 12.
Monthly Bulletin January 2012
Was ist eine gute Wirtschaft?
Seit den letzten Monaten ist die Frage “Was ist eine gute Wirtschaft?” akut. Im Gang ist ein Wettbewerb der Ideen. Explizit werden neue Modelle für das Wirtschaften als Antwort auf die Krise gefordert. Im Januar-Bulletin fassen wir einen Ansatz zusammen, der Beobachtungen aufnimmt und auf eine neue Theorie hin deutet. Was ist eine gute Wirtschaft? - Bulletin Januar 2012.
Der Zukunftsengel der Weltgesellschaft am Jahresende
Das Weltobservatorium erschliesst monatlich aus dem Fluss der Ereignisse im JETZT – WOHIN es gehen wird, was im VORAUS wichtig bleibt. Daraus entsteht das monatliche Psychogramm der Weltgesellschaft und ihre mentale Karte - sie lernt aus den Ereignissen zu sprechen und schafft sich so allmählich ihr Bild. Im Jahr 2011 schlittert die Weltgesellschaft in die Zukunftsströmung: “Chaos und Notlicht” - weg vom Szenario “Einheitliche Welt und Flutlicht”. Die “Gegenläufigkeit und Divergenz” wächst ebenso. Die “Entwicklung zur Konvergenz der Orientierungen” bleibt Zukunftstraum. Die vier Zukunftsströmungen, in Weltgesellschaft, S. 201ff.
Die Psychogramme des Jahres 2011 im Überblick in Englisch
Vaclav Havel and Kim Jon - zwei Gesichter globaler Trauer (Dezember 11)
Vor einem Burn out? (November 11)
Das Gesicht der Weltgesellschaft. (Oktober 11)
Die globale Gesellschaft zwischen Makro und Mikro. (September 11)
Kassandra’s Zittern. (August 11)
Zurück zu Hochideologien? (Juli 11)
Symptome des spätrömischen Reichs. (Juni 11)
Szenarien “live”. (Mai 11)
Zurück auf die eigene Bahn. (April 11)
Die grosse Explosion und unerwartete Eruption. (März, Februar, Januar 11)
Innere Grenzen und Druck von aussen. (Dezember 10)
Sturm und Stille
Ich bin bei Tag und in der Nacht durch die Zentralschweiz gewandert und entdeckte dabei deren regionale Identität auf besondere Weise. Design entsteht aus dem Umfeld, seiner Eigenart, wie es die soziale Welt und Gestaltung der Dinge mit prägt. Die Zentralschweiz ist ein vielfältiges Gewebe von Geländetypen mit besonderer Prägung: Naturgelände, Verkehrs- und Flächengelände. Eine besondere Qualität kommt den Ikonen des Sakralgeländes zu. Leere Militär- und Festungsbauten erinnern an das Machtgelände der Innerschweiz. Die soziale und politische Landschaft steht in Zusammenhang mit diesen Geländetypen. Wird das einmalige Gebiet in Zukunft mehr und mehr zu einem Parkgelände? Die Verlockungen sind vielseitig da und auf manchen Baustellen zwischen Luzern und Andermatt im Aufbau.Siehe Sonderheft in Hochparterre Luzern Design. Bild: Mythos Pilatus im Propeller eines Pilatus-Flugzeugs.
Vom Klumpen, der steht, zur Scheibe, die dreht.
Eine kleine Geschichte zur Entstehung der “Welt als Drehscheibe” leitete das Referat “Perspektiven der Verkehrsdrehscheibe Nordwestschweiz” anlässlich der Interparlamentarischen Konferenz in Basel am 4. 11. 2011 ein. Es wurde heftig diskutiert.Blicken wir nach der Finanzblase einer Verkehrsblase entgegen?
Chancen der Gemeinden im Zeitalter der Metropolen
Landauf landab jubelt man dem Zeitalter der Metropolen zu. Die globale Raumplanung startet heute mehrheitlich im “Wahn” und flüchtigen Blick aus dem Hochgeschwindigkeitszug von den Zentren ins Hinterland - der ländliche Raum wird völlig verkannt. Die Erkundung umgekehrt vom Dorf in die Metropole ist spannender - sie lässt Grenzen feiner erkunden und man entdeckt die zehn “Sünden” der Baukultur auf dieser Reise - und zudem: die Stadt hat dort, wo Leute wohnen mehr gemeinsam mit dem Dorf, als man denkt - Heimatbindungen. Eröffnungsreferat "Ausstellung Leben in alten Mauern" am 26. 9. 11 in Salzburg
Die Katastrophe kehrt zurück - Studien werden wieder aktuell
Kassandra-Rufe in Sachen AKW - Katastrophen blieben ungehört. Das Ereignis ist eingetreten: eine Naturkatastrophe löst in Japan eine technische Katastrophe aus. Für den Kleinstaat Schweiz hat man die Wirkung einer Grosskatastrophe schon vor 21 Jahren erkundet und berechnet. In Tschernobyl haben Studien die tatsächlichen Wirkungen beschrieben und gedeutet. Die technischen Risikoabschätzungen zeigen erneut die Schwächen: man betrachtet AKWs als abgeschlossene eigenständige Systeme. Die Ereignisse in Japan zeigen - man wiegt sich in Scheinsicherheit. Diese Werke stehen auf einer brodelnden Erde, sind von ständigen Gefahren, Kriegen, Sabotage und unvorhersehbaren Risiken umgeben.
Der nicht mehr gebrauchte Stall - Globalisierung im Alpenraum (2010 - 2012)
Nach Flims im Gelben Haus, Dornbirn im Vorarlberger Architekturinstitut, in Samedan La Tuor und in Merano Kunst Merano werden weitere Standorte geplant und vorbereitet, wo neue Akzente zum Thema Landwirtschaftsbrachen überraschen.
Im Bild “Politik des Stalls – Flimser Gespräch”.Wir berichten laufend.
Explorers of modern urbanism starting in La-Chaux-de-Fonds
Four personalities of Suisse Romande shaping modernity. An essay on modern times presented à l’occasion du congrès „La Chaux-de-Fonds – Chandigarh – Brasilia. Utopie et réalité de l’urbanisme au XXe siècle“ (2010). see cultural projects.
Weltgesellschaft in Zürich (2007)
Puls 5 / Eröffnungsfeier 25-Jahre Weltgesellschaft in Zürich (Bild Heinz Baumann)
Der 25. Geburtstag der Stiftung Weltgesellschaft wurde mit einer internationalen Konferenz, der ersten Verleihung des WSF Awards, Veranstaltungen und einer Ausstellung gefeiert.Siehe Weltgesellschaft.




